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Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt

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26.04.2019, 17:00 Uhr bis
28.04.2019, 12:30 Uhr

Delegiertenversammlung 2019 - 600er Marke überschritten

Am Freitag, den 22.03.2019 fand in Seewald-Göttelfingen die diesjährige Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt statt. Dies war die erste Versammlung unter der neuen Führung, die im vergangenen Jahr gewählt wurde.

Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raible begrüßte die anwesenden Vertreter der sechszehn Jugendfeuerwehren im Kreis. Neben Ihnen konnte er auch zahlreiche Kommandanten und Abteilungskommandanten begrüßen, was Ihn besonders freute. Ebenso willkommen heißen konnte er Kreisbrandmeister Frank Jahraus, Kreisverbandsvorsitzenden Maik Zinser nebst Stellvertreter, den stellvertretenden Kreisjugendwart aus Calw Enis Savanaovic, Altersobmann Hans Dettling sowie Ehrenverbandsvorsitzenden Siegfried Beilharz. Von Seiten der Politik durfte Raible die Bürgermeister Gerhard Müller (Seewald), Ralf Zimmermann (Horb) sowie Klaas Klaassen (Schopfloch) begrüßen.

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In seinem Jahresbericht erläuterte Raible seine Tätigkeiten im vergangenen Jahr. Rund 40 Termine nahm er in seiner Funktion zusätzlich zum Einsatzdienst in der Feuerwehr wahr. Neben Dienstbesprechungen mit den Jugendwarten im Kreis, vertrat er die Kreisjugendfeuerwehr bei Versammlungen inner- und außerhalb des Landkreises. Er dankte den Gemeindevertretern sowie Landrat Dr. Rückert für die Unterstützung der Jugendfeuerwehren. Sein Dank ging auch an Kreisbrandmeister Frank Jahraus sowie an die Kommandanten und Abteilungskommandanten, die immer ein offenes Ohr für die Jugendfeuerwehren im Kreis haben. Eines der Ziele für 2019 ist es, einen Kreisjugendsprecher zu etablieren, der als Bindeglied zwischen den Jugendlichen und der Kreisjugendleitung fungiert.

Der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Frietsch zeigte nach Raibles Bericht einige interessante Zahlen. In den letzten fünf Jahren sind die Mitgliederzahlen der Jugendfeuerwehren Jahr für Jahr gestiegen. So auch im vergangenen Jahr. Mit 605 Jugendlichen, davon 102 Mädchen, hat man zum Jahresende 2018 die seit langem angepeilte 600er-Marke überschritten. Für Ihn sagen die Zahlen klar aus, dass die Jugendfeuerwehren attraktiv sind und dem demographischen Wandel trotzen. Die wichtigste Zahl aus den ganzen Statistiken ist jedoch die 32: Das ist die Anzahl der Jugendlichen, die im Jahr 2018 von den Jugendfeuerwehren in die Einsatzabteilungen gewechselt haben.

Christopher Meyer, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart, ging in seinem Bericht auf das Thema Ausbildung ein. Es gelte nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität in den Jugendfeuerwehren stets voranzutreiben. So wird am 28. September für alle interessierten Betreuer ein Seminar zum Thema „Interessante Übungen gestalten“ von der Kreisjugendfeuerwehr angeboten.

Meyer stellte auch den Kassenbericht vor. Trotz zahlreicher Aktivitäten konnte die Kasse mit einem Überschuss geschlossen werden, welcher hauptsächlich durch intensives Bemühen um Zuschüsse zustande gekommen ist. Kassenprüfer Patrick Fischer bescheinigte einwandfreie Kassenführung.

Fachgebietsleiter „Lager & Fahrten“ Thomas Dölker ließ Bilder statt Worte sprechen. Ein Video ließ das Kreisjugendzeltlager mit rund 120 Teilnehmern in Baiersbronn-Zwickgabel Revue passieren. Er dankte dabei den Jugendlichen und Jugendbetreuern der Jugendfeuerwehr Baiersbronn für Ihr Engagement. Insbesondere bedankte er sich bei der Familie Züfle, die neben der Sponsorensuche auch das Thema Lebensmittelhygiene am Zeltlager betreuten.

Darüber hinaus berichtete Dölker über einen Ausflug der Kreisjugendleitung nach Berlin, der auf Einladung des parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel stattfand. An vier Tagen erlebten die Teilnehmer einiges über den Politikbetrieb in der Hauptstadt.

Den letzten Bericht des Abends trug Dennis Leibiger in seiner Funktion als Fachgebietsleiter „Wettbewerbe“ vor. Kreisweit legten 129 Jugendliche die Jugendflamme Stufe 1 und 45 Jugendliche die Jugendflamme der Stufe 2 ab. Am 18.05. findet in Horb erstmals ein Kreisentscheid zum BWBW-Cup statt. Die drei besten Gruppen dürfen anschließend den Kreis beim Landesentscheid in Herbolzheim vertreten. Die Abnahme der Leistungsspange ist mit dem 04.07.2020 ebenfalls fest terminiert.

Bürgermeister Gerhard Müller überbrachte stellvertretend für alle Bürgermeister die Grußworte. Die Bürgermeister im Kreis seien froh, dass es in allen Gemeinden Jugendfeuerwehren gibt. Die Berichte haben bei Ihm einen sehr positiven Eindruck hinterlassen, so dass er die Entlastung der Kreisjugendleitung vorschlug. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

In den Grußworten des Kreisfeuerwehrverbands, sagte der Vorsitzende Maik: „Wir spüren das neue Feuer in der Kreisjugendfeuerwehr.“ Die Arbeit an der Basis sei eine besondere Herausforderung. Er sprach zudem die Aktion der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg zur Kommunalwahl 2019 „Wählen ab 16 – bestimme was passiert!“ an. Der Kreisfeuerwehrverband plant 2019 wieder einen Aktionstag „Feuerwehr in Bewegung“. Hier gibt es auch für die Jugendfeuerwehren attraktive Angebote, wie z. B. Bowling oder eine Kanutour auf dem Neckar.

Kreisbrandmeister Jahraus freute sich, dass so viele Kommandanten wie noch nie bei der Jugend-Delegiertenversammlung anwesend sind. Er überbrachte zudem die Grüße des Landratsamtes. Mit der Entscheidung der Kreisjugendleitung die Jugendleiterausbildung künftig außerhalb des Landkreises in der Jugendherberge Schluchsee abzuhalten, ist er mehr als zufrieden. Rückblickend auf das Zeltlager, das er selbst auch besuchte, dankte er nochmals den Gastronomiebetrieben aus Baiersbronn, die für eine „First-Class“ Versorgung gesorgt haben. Zum Schluss dankte er noch zu den Jugendlichen für ihr Engagement: „Wenn‘s euch nicht gibt, wird’s brenzlig.“

Nach den Grußworten stellte Isolde Eppler und Ihr Team von der Rettungshundestaffel des Malteser Hilfsdienstes ihre Arbeit vor. Die Rettungshundestaffel gibt es seit nunmehr 13 Jahren und wurde 2018 zu 30 Einsätzen inner- und außerhalb des Landkreises gerufen. 10 geprüfte Suchteams gibt es im Kreis. Sie erläuterte den Unterschied zwischen einem Flächensuchhund und einem Mantrailer. Der Rettungshundestaffel liegt sehr viel an der Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen und unterbreitete das Angebot einer gemeinsamen Übung mit den Jugendfeuerwehren. Zum Ende der Vorstellung zeigte einer der Hunde noch sein können und suchte in der Halle einen vermeintlich verunfallten Jugendlichen.

Als letzter großer Tagesordnungspunkt standen noch besondere Ehrungen an. Dirk Raible ehrte seinen Amtsvorgänger Peter Finkbeiner aus Pfalzgrafenweiler mit der silbernen Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr. Er ist seit der Gründung der Jugendfeuerwehr Pfalzgrafenweiler im Jahre 2004 deren Jugendfeuerwehrwart. Ebenfalls gründete er die bisher erste und einzige Kinderfeuerwehrgruppe im Landkreis. Von 2015 bis 2018 war er Kreisjugendfeuerwehrwart.

Ebenfalls mit der silbernen Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr wurde Thomas Dölker an diesem Abend geehrt. Er ist Jugendgruppenleiter in Wittlensweiler und seit 25 Jahren zudem stellvertretender Jugendfeuerwehrwart in Freudenstadt. Er begleitet zudem seit mehreren Jahren das Fachgebiet „Lager & Fahrten“ bei der Kreisjugendfeuerwehr und hat diesbezüglich an unzähligen Aus- und Weiterbildungen im Jugendbereich teilgenommen.

Am Ende der Delegiertenversammlung zeigte Raible nochmals einen Ausblick auf die kommenden Termine, bevor er die Delegierten auf ein Vesper einlud.

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Kreisbrandmeister Frank Jahraus, Peter Finkbeiner (Silberne Ehrennadel DJF), Kreisverbandsvorsitzender Maik Zinser, Thoams Dölker (Silberne Ehrennadel DJF), Kreisjugendwart Dirk Raible (v. l. n. r.)

Zeltlager begeistert Jugendfeuerwehren im Kreis

Baiersbronn / 15.-17.06.2018 - Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt ihr erstes gemeinsames Zeltlager seit rund 15 Jahren. Rund 120 Kinder und Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren Alpirsbach, Bad Rippoldsau-Schapbach, Baiersbronn, Freudenstadt, Horb, Schopfloch und Waldachtal bezogen mit ihren Betreuern von Freitag bis Sonntag ihr Quartier auf dem Waldjugendzeltplatz Hahnbrunnenwiese in Baiersbronn-Zwickgabel.

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Nachdem die Schlaf- und Gemeinschaftszelte aufgebaut waren, begrüßte Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raible die Jugendlichen. Auch Bürgermeister Michael Ruf hieß den Feuerwehrnachwuchs in der Schwarzwaldgemeinde ebenso willkommen wie Kreisbrandmeister Frank Jahraus. Ebenfalls besuchten zahlreiche Kommandanten der teilnehmenden Jugendfeuerwehren sowie Ortsvorsteher Erwin Zepf den feierlichen Start. Mit dem Entzünden des Lagerfeuers durch die beiden jüngsten Teilnehmer war anschließend das Zeltlager offiziell eröffnet.

Für den ersten Abend bereiteten die Jugendlichen selbst diverse Beiträge für einen bunten Abend vor. Neben Spielen und Sketchen mussten sich die Jugendlichen im Limbo-Tanzen beweisen. Mit Einsetzen der Dunkelheit ging es dann zur rund vier Kilometer langen Nachtwanderung in Richtung Leimiß. Ziemlich geschafft vom ersten Tag kehrte auch schon bald Nachtruhe auf dem Zeltplatz ein.

Mit Sirenengeheul endete die kurze Nacht. Standesgemäß wurde der Wehrnachwuchs zum Frühstück alarmiert. Dank der großartigen Unterstützung vieler ortsansässiger Gastronomen und Lebensmittelhändler, waren nicht nur das Frühstück, sondern alle Mahlzeiten während des Zeltlagers lecker und üppig. Gestärkt wurde wieder die Gegend erkundet. Während einer längeren Wanderung, der sogenannten Lagerolympiade, mussten die Kleingruppen verschiedene Aufgaben an Stationen, die entlang der Stecke verteilt waren, in Teamarbeit lösen. Beispielsweise musste ein Turm aus Getränkekisten gebaut werden ohne diese mit den Händen zu berühren. Der Nachmittag stand den meisten Jugendlichen zur freien Verfügung und viele vergnügten sich mit Federball, Tischtennis oder Fußball. Für einen Teil der Jugendlichen stand der Samstagnachmittag jedoch im Zeichen einer Prüfung: sie stellten sich der Abnahme der Jugendflamme Stufe 2 (s. extra Artikel).

Nach dem Abendessen und der Verleihung der Jugendflammen waren die Jugendlichen ganz gespannt auf die Siegerehrung der Lagerolympiade. Der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Frietsch sowie der Fachgebietsleiter Lager und Fahrt Thomas Dölker überreichten die Preise und Pokale. Von den 17 teilnehmenden Kleingruppen setzte sich die Gruppe Baiersbronn 4 durch.

Zum Abschluss des Tages war nochmals Freizeit angesagt. Viele nutzten die Möglichkeit des Open-Air-Kinos mit Popcorn oder „chillten“ einfach nur am Lagerfeuer mit neu gefundenen Freunden.

Alle Hände voll zu tun gab es am letzten Tag, der nach dem Frühstück nur aus einem Programmpunkt bestand: Aufräumen des Zeltplatzes. Hand in Hand getreu dem Feuerwehrleitspruch: „Einer für alle – alle für einen“ zeigte auch der Nachwuchs, dass sie sich auch über Orts- und Gemeindegrenzen hinweg gegenseitig unterstützen, so dass der Abbau in Rekordzeit über die Bühne ging.

Zum Abschluss bedankte sich Dirk Raible bei der Jugendfeuerwehr Baiersbronn als gastgebende Wehr, und insbesondere bei Andreas Züfle, der die Verpflegung organisiert hatte.

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Jugendliche und Betreuer des Kreisjugendzeltlagers 2018

Jugendflamme Stufe II erfolgreich bestanden

Baiersbronn / 16.06.2018 - Im Zuge des Kreisjugendzeltlagers, das vom 15.-17. Juni in Baiersbronn-Zwickgabel stattfand, wurde auch die Jugendflamme der Stufe II von den Wertungsrichtern abgenommen.

Die Jugendflamme der Stufe II darf im Gegensatz zur ersten Stufe nur auf Kreisebene abgenommen werden, so dass sich das Zeltlager hierfür anbot. Betreuer der Jugendfeuerwehr Horb hatten sich dafür bereit erklärt die Abnahme vorzubereiten und durchzuführen.

Jeweils in Zweiertrupps mussten sich die Jugendlichen diversen Disziplinen stellen. So war es beispielsweise notwendig sich mit der Beladung eines Löschgruppenfahrzeugs auszukennen und dieses richtig an der Einsatzstelle abzusichern.

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Darüber hinaus mussten die Jugendlichen zeigen, dass sie den sicheren Umgang mit dem Standrohr und mit Kupplungsschlüsseln beherrschen. Nicht nur feuerwehrtechnisches Können und Wissen war verlangt. Der Prüfungsteil „Sport und Spiel“ wurde durch die Teilnahme an der Lagerolympiade absolviert.

Dennis Leibiger, als Fachgebietsleiter Wettbewerbe in der Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt Zuständiger für die Abnahme, freute sich nach der Auswertung mitteilen zu können, dass alle Teilnehmer die Jugendflamme der Stufe II bestanden haben. Diese wurden feierlich durch Kreisbrandmeister Frank Jahraus und Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raible an die Jugendlichen überreicht. Teilgenommen haben drei Jugendliche der Jugendfeuerwehr Alpirsbach, acht Teilnehmer aus Freudenstadt und 18 aus der Jugendfeuerwehr Baiersbronn.

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Die Teilnehmer der Jugendflamme II nach Übergabe der Abzeichen.

Fit für Jugenddienst

Empfingen / 13.-15.04.2018 + 27.-29.04.2018 - Aus nahezu allen Feuerwehren im Landkreis Freudenstadt besuchten 18 Mitglieder an zwei Wochenenden die Ausbildung zum Jugendgruppenleiter. Die Feuerwehr Empfingen stellte dafür ihr Gerätehaus zur Verfügung, das nachts auch als Schlafquartier diente.

Die beiden Ausbilder Rolf Wagner und Ralf Stengle aus dem Landkreis Rastatt leiteten den Lehrgang, der immer wieder mit Kooperationsspielen und Gruppenarbeiten aufgelockert wurde. Die Lehrgangsteilnehmer wurden in den Unterrichtseinheiten fit gemacht für den Umgang mit den Jugendlichen in den Jugendfeuerwehren.

Welche rechtlichen Regelungen sind zu beachten? Wie kommuniziert man als Jugendleiter richtig mit den Jugendlichen? Wie bereitet man einen Jugenddienst vor? Dies waren Fragenstellungen, die während der Ausbildung an praxisnahen Beispielen ausgearbeitet und beantwortet wurden. 

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Neben dem eigentlichen Unterricht war der Lehrgang so konzipiert, dass es auch viel Freizeit gab, damit die frischgebackenen Jugendgruppenleiter miteinander ins Gespräch kommen konnten. Bis tief in die Nacht wurden Ideen untereinander ausgetauscht. Von den Teilnehmern wurde der Lehrgang durchweg positiv bewertet.

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Die Lehrgangteilnehmer bei dem Kooperationsspiel: „Der stumme Schäfer und die blinden Schafe“

Nachwuchs gesucht!

Der Freiwilligen Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen fehlen immer mehr Frauen und Männer! Das Mitmachen z.B. bei der Freiwillige Feuerwehr war früher selbstverständlich. Heute scheinen andere Dinge wichtiger. Die Folgen sind schon jetzt teilweise lebensbedrohlich...

Mitmachen kann man damit schon als Kind oder Jugendlicher. Auf der Seite Jugendfeuerwehren findest Du die Ansprechpartner in Deiner örtlichen Feuerwehr.