Herzlich willkommen bei der

Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt

Liebe Besucher,

liebe Jugendwarte, liebe Jugendleiter, liebe Jugendliche,

wir - die Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt - heißen Sie herzlich willkommen auf unserer Website.

Wie hoffen, dass wir Sie hier hinreichend über unsere Arbeit informieren. Falls Sie dennoch Fragen haben zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen.

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26.09.2018, 19:30 Uhr bis
26.09.2018, 21:30 Uhr

Zeltlager begeistert Jugendfeuerwehren im Kreis

Baiersbronn / 15.-17.06.2018 - Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt ihr erstes gemeinsames Zeltlager seit rund 15 Jahren. Rund 120 Kinder und Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren Alpirsbach, Bad Rippoldsau-Schapbach, Baiersbronn, Freudenstadt, Horb, Schopfloch und Waldachtal bezogen mit ihren Betreuern von Freitag bis Sonntag ihr Quartier auf dem Waldjugendzeltplatz Hahnbrunnenwiese in Baiersbronn-Zwickgabel.

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Nachdem die Schlaf- und Gemeinschaftszelte aufgebaut waren, begrüßte Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raible die Jugendlichen. Auch Bürgermeister Michael Ruf hieß den Feuerwehrnachwuchs in der Schwarzwaldgemeinde ebenso willkommen wie Kreisbrandmeister Frank Jahraus. Ebenfalls besuchten zahlreiche Kommandanten der teilnehmenden Jugendfeuerwehren sowie Ortsvorsteher Erwin Zepf den feierlichen Start. Mit dem Entzünden des Lagerfeuers durch die beiden jüngsten Teilnehmer war anschließend das Zeltlager offiziell eröffnet.

Für den ersten Abend bereiteten die Jugendlichen selbst diverse Beiträge für einen bunten Abend vor. Neben Spielen und Sketchen mussten sich die Jugendlichen im Limbo-Tanzen beweisen. Mit Einsetzen der Dunkelheit ging es dann zur rund vier Kilometer langen Nachtwanderung in Richtung Leimiß. Ziemlich geschafft vom ersten Tag kehrte auch schon bald Nachtruhe auf dem Zeltplatz ein.

Mit Sirenengeheul endete die kurze Nacht. Standesgemäß wurde der Wehrnachwuchs zum Frühstück alarmiert. Dank der großartigen Unterstützung vieler ortsansässiger Gastronomen und Lebensmittelhändler, waren nicht nur das Frühstück, sondern alle Mahlzeiten während des Zeltlagers lecker und üppig. Gestärkt wurde wieder die Gegend erkundet. Während einer längeren Wanderung, der sogenannten Lagerolympiade, mussten die Kleingruppen verschiedene Aufgaben an Stationen, die entlang der Stecke verteilt waren, in Teamarbeit lösen. Beispielsweise musste ein Turm aus Getränkekisten gebaut werden ohne diese mit den Händen zu berühren. Der Nachmittag stand den meisten Jugendlichen zur freien Verfügung und viele vergnügten sich mit Federball, Tischtennis oder Fußball. Für einen Teil der Jugendlichen stand der Samstagnachmittag jedoch im Zeichen einer Prüfung: sie stellten sich der Abnahme der Jugendflamme Stufe 2 (s. extra Artikel).

Nach dem Abendessen und der Verleihung der Jugendflammen waren die Jugendlichen ganz gespannt auf die Siegerehrung der Lagerolympiade. Der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Frietsch sowie der Fachgebietsleiter Lager und Fahrt Thomas Dölker überreichten die Preise und Pokale. Von den 17 teilnehmenden Kleingruppen setzte sich die Gruppe Baiersbronn 4 durch.

Zum Abschluss des Tages war nochmals Freizeit angesagt. Viele nutzten die Möglichkeit des Open-Air-Kinos mit Popcorn oder „chillten“ einfach nur am Lagerfeuer mit neu gefundenen Freunden.

Alle Hände voll zu tun gab es am letzten Tag, der nach dem Frühstück nur aus einem Programmpunkt bestand: Aufräumen des Zeltplatzes. Hand in Hand getreu dem Feuerwehrleitspruch: „Einer für alle – alle für einen“ zeigte auch der Nachwuchs, dass sie sich auch über Orts- und Gemeindegrenzen hinweg gegenseitig unterstützen, so dass der Abbau in Rekordzeit über die Bühne ging.

Zum Abschluss bedankte sich Dirk Raible bei der Jugendfeuerwehr Baiersbronn als gastgebende Wehr, und insbesondere bei Andreas Züfle, der die Verpflegung organisiert hatte.

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Jugendliche und Betreuer des Kreisjugendzeltlagers 2018

Jugendflamme Stufe II erfolgreich bestanden

Baiersbronn / 16.06.2018 - Im Zuge des Kreisjugendzeltlagers, das vom 15.-17. Juni in Baiersbronn-Zwickgabel stattfand, wurde auch die Jugendflamme der Stufe II von den Wertungsrichtern abgenommen.

Die Jugendflamme der Stufe II darf im Gegensatz zur ersten Stufe nur auf Kreisebene abgenommen werden, so dass sich das Zeltlager hierfür anbot. Betreuer der Jugendfeuerwehr Horb hatten sich dafür bereit erklärt die Abnahme vorzubereiten und durchzuführen.

Jeweils in Zweiertrupps mussten sich die Jugendlichen diversen Disziplinen stellen. So war es beispielsweise notwendig sich mit der Beladung eines Löschgruppenfahrzeugs auszukennen und dieses richtig an der Einsatzstelle abzusichern.

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Darüber hinaus mussten die Jugendlichen zeigen, dass sie den sicheren Umgang mit dem Standrohr und mit Kupplungsschlüsseln beherrschen. Nicht nur feuerwehrtechnisches Können und Wissen war verlangt. Der Prüfungsteil „Sport und Spiel“ wurde durch die Teilnahme an der Lagerolympiade absolviert.

Dennis Leibiger, als Fachgebietsleiter Wettbewerbe in der Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt Zuständiger für die Abnahme, freute sich nach der Auswertung mitteilen zu können, dass alle Teilnehmer die Jugendflamme der Stufe II bestanden haben. Diese wurden feierlich durch Kreisbrandmeister Frank Jahraus und Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raible an die Jugendlichen überreicht. Teilgenommen haben drei Jugendliche der Jugendfeuerwehr Alpirsbach, acht Teilnehmer aus Freudenstadt und 18 aus der Jugendfeuerwehr Baiersbronn.

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Die Teilnehmer der Jugendflamme II nach Übergabe der Abzeichen.

Fit für Jugenddienst

Empfingen / 13.-15.04.2018 + 27.-29.04.2018 - Aus nahezu allen Feuerwehren im Landkreis Freudenstadt besuchten 18 Mitglieder an zwei Wochenenden die Ausbildung zum Jugendgruppenleiter. Die Feuerwehr Empfingen stellte dafür ihr Gerätehaus zur Verfügung, das nachts auch als Schlafquartier diente.

Die beiden Ausbilder Rolf Wagner und Ralf Stengle aus dem Landkreis Rastatt leiteten den Lehrgang, der immer wieder mit Kooperationsspielen und Gruppenarbeiten aufgelockert wurde. Die Lehrgangsteilnehmer wurden in den Unterrichtseinheiten fit gemacht für den Umgang mit den Jugendlichen in den Jugendfeuerwehren.

Welche rechtlichen Regelungen sind zu beachten? Wie kommuniziert man als Jugendleiter richtig mit den Jugendlichen? Wie bereitet man einen Jugenddienst vor? Dies waren Fragenstellungen, die während der Ausbildung an praxisnahen Beispielen ausgearbeitet und beantwortet wurden. 

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Neben dem eigentlichen Unterricht war der Lehrgang so konzipiert, dass es auch viel Freizeit gab, damit die frischgebackenen Jugendgruppenleiter miteinander ins Gespräch kommen konnten. Bis tief in die Nacht wurden Ideen untereinander ausgetauscht. Von den Teilnehmern wurde der Lehrgang durchweg positiv bewertet.

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Die Lehrgangteilnehmer bei dem Kooperationsspiel: „Der stumme Schäfer und die blinden Schafe“
v. l. n. r: Bürgermeisterin Dr. Stephanie Hentschel, Sven Grosse, Maik Zinser, Thomas Frietsch, Frank Jahraus, Dirk Raible, Christopher Meyer, Elmar Macht, Peter Finkbeiner, Bürgermeister Ralph Zimmermann / Foto: Feuerwehr Horb

Chefwechsel hier aus Altersgründen

Waldachtal / 23.03.2018 - Die Delegierten der Kreisjugendfeuerwehr wählten Dirk Raible an die Spitze.

Er ist der Nachfolger von Peter Finkbeiner. Dieser konnte in den Räumen der Unternehmensgruppe Fischer neben den 63 Delegierten auch einige Kommandanten, die Bürgermeister aus Horb und Freudenstadt sowie den Landesjugendleiter Thomas Häfele und Kreisbrandmeister Frank Jahraus begrüßen.

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Im Jahresbericht war die Rede von acht Sitzungen, die sich häufiger um die Leistungsspange drehten. Der Termin dafür war am 1. Juli in Baiersbronn, zwölf Gruppen nahmen teil. Gefordert waren vier Disziplinen: Kugelstoßen, 1500 Meter-Lauf, Löschangriff und Allgemeinwissen. Sämtliche Teilnehmer bestanden. Er sparte allerdings auch nicht mit Kritik, Kommandanten glänzten nämlich an jenem Tag durch Abwesenheit.

Dank entsprechen der Schulungen verfügt die Feuerwehr zwischenzeitlich über mehr als 250 Ausbilder in ihren Reihen für derzeit 488 Jungs und 88 Mädchen. 53 Jugendliche sind aus unterschiedlichen Gründen wieder aus der Feuerwehr ausgetreten.

Schön, nannte es Finkbeiner, wenn man längerfristig und unter neuer Führung die Marke von 600 überschreiten könnte. Immerhin 35 Nachwuchskräfte konnten an die Hauptabteilungen übergeben werden. Für das Amt des Vorsitzenden der Kreisjugendfeuerwehr stehe er, Finkbeiner, aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung.

Sven Delitzsch, der Leiter der Fischer-Werksfeuerwehr (27 Feuerwehrleute), berichtete von bereits 9 Einsätzen im laufenden Jahr. Trotz aller Veränderungen im Unternehmen sei das Thema Brandschutz und die vor 50 Jahren gegründete Werkfeuerwehr Konstanten. Dank der Unterstützung durch den Arbeitgeber verfüge die Werksfeuerwehr über eine sehr gute und aktuelle Ausstattung.
Auch Weiterbildungen könne man jederzeit besuchen. Die Firma sei
als „ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“ auszeichnet worden.

Der bisher stellvertretende und dann neu gewählte Kreisjugendwart Dirk Raible warb um Vertrauen in seine Person. Er verkündete mit Stolz, dass man die vor drei Jahren gesetzten Ziele „Steigerung der Mitgliederzahlen“, „Schaffung von Anreizen durch Veränderung der Aufnahmekriterien“ sowie „Förderung der Kameradschaft" erreicht habe. Zuwächse seien auf das Absenken des Eintrittsalters auf 8 Jahre und die hervorragende Jugendarbeit zurück zu führen. Auch der Anteil der Mädchen habe sich leicht erhöht. Beim Ausblick informierte Raible über das für Juni geplante Zeltlager in Baiersbronn, bei dem mit rund 300 Teilnehmern gerechnet wird. Laut Fachwart Dennis Leibiger soll dort auch die Jugendflamme 2 abgenommen werden. „Schön, wenn jede Jugendfeuerwehr eine Gruppe stellt.“

[…] In seinem Grußwort lobte Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel die Bereitschaft der jungen Leute, sich ehrenamtlich zu engagieren und dabei nicht nur „nach sich, sondern auch nach anderen zu schauen“. Begrüßenswert sei, wenn sich der Anteil der Mädchen noch erhöhen ließe und auch junge Menschen mit Migrationshintergrund verstärkt angesprochen werden. Eine gute Nachwuchssituation sei unbadingbar für die Zukunft. Spontan, lud er das neue Führungsteam zu einem mehrtägigen Berlinbesuch ein.

Quelle: Neckar Chronik / Monika Schwarz

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Landesjugendleiter Thomas Hälfe (l.) und der Geehrte Thomas Danninger (r.) / Foto: Feuerwehr Horb

Wertevermittlung bei der Jugendfeuerwehr

Waldachtal / 23.03.2018 - Grußredner würdigten die Arbeit
der Jugendfeuerwehren im Kreis.

Die relativ stabilen Mitgliederzahlen von derzeit 576 Jugendlichen dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Jahr 2008 noch 657 Jugendliche in den Kreiswehren waren, sagte Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Maik Zinser. Feuerwehren vermittelten jungen Menschen wichtige Dinge wie Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und auch technisches Verständnis. Allesamt Eigenschaften, die sich auch beim Einstieg ins Berufsleben bezahlt machten. „Der Nachweis einer Leistungsspange wird in einer Bewerbung positiv wahrgenommen“, bemerkte Zinser.

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In dem Zusammenhang erwähnte er auch die Traditionsnadel der Jugendfeuerwehr in Baden-Württemberg, die beim offiziellen Übertritt von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung überreicht wird (wenn man zuvor mindestens 2 Jahre Mitglied war). Dies diene auch der Motivation.

Zinser warb für den Landesfeuerwehrtag 2018 in Heidelberg (14. bis 22. Juli), wo auch ein Feuerwehr-Duathlon erstmals für Kinder und Jugendliche stattfindet.

Landesjugendleiter Thomas Häfele erinnerte daran, dass die Jugendfeuerwehr ursprünglich allein der Nachwuchssicherung gedient hat, dass es heute dabei aber auch um Wertevermittlung geht. Wolle man Werte wie die Rechtsstaatlichkeit, die Pressefreiheit, die Meinungs- und Religionsfreiheit erhalten, müsse rnan dafür auch etwas tun. Jugendarbeit trage wesentlich dazu bei.

Einer, der seit Jahren für diese Werte einstehe und bereits 1984 in
die damalige Jugendfeuerwehr der Abteilung Horb eintrat, sei Thomas Danninger. Dafür gab es am Freitag die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. Danninger wechselte 1988 in die Einsatzabteilung und arbeitete dort als Jugendbetreuer, bevor er 1997 zum Stellverteter und 2002 zum Stadtjugendfeuerwehrwart der Stadt Horb gewählt wurde. Seit 2010 hat er die Gesamtverantwortung für die Jugendfeuerwehr Horb mit 160 Jugendlichen, 70 Betreuern und 14 Abteilungen übernommen. „Das kann man fast mit einem kleinen Unternehmen vergleichen“, betonte Häfele.

Nach weiteren Grußworten gratulierte Kreisbrandmeister Frank Jahraus dem neuen Vorstandsteam und wünschte „eine gute, aber auch eine friedliche Hand“ bei der Tätigkeit. Er erinnerte dabei auch an die Vorbildfunktion der Führungskräfte.

Quelle: Neckar Chronik / Monika Schwarz.

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