Herzlich willkommen bei der

Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt

Liebe Besucher,

liebe Jugendwarte, liebe Jugendleiter, liebe Jugendliche,

wir - die Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt - heißen Sie herzlich willkommen auf unserer Website.

Wie hoffen, dass wir Sie hier hinreichend über unsere Arbeit informieren. Falls Sie dennoch Fragen haben zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen.

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Teilnehmer der Leistungsspange 2017 mit Ihren Betreuern und Schiedsrichtern nach der erfolgreichen Abnahme

Gruppen in sechs Einzeldisziplinen geprüft

01.07.2017 / Baiersbronn - Bereits seit über einem Jahr arbeitete die Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt auf das Ziel hin, nach etlichen Jahren Pause wieder die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr innerhalb des Kreises abzunehmen. Vorbereitend fanden eine Betreuer- und eine Schiedsrichterschulung statt. Seit Ende April trainierten die Jugendlichen mehrmals wöchentlich für das Abzeichen.

Nun war der große Tag für elf Jugendfeuerwehrgruppen sowie eine Gastgruppe aus Donaueschingen gekommen. Auf der Sportanlage in Baiersbronn mussten die rund 100 Jugendlichen sich der Prüfung stellen, die aus sechs Einzeldisziplinen besteht.

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Doch bevor es so weit war begrüßte Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf die Jungen und Mädchen aus fast allen Jugendfeuerwehren des Landkreises und dankte ihnen für ihren Einsatz. Ebenfalls begrüßten Kreisjugendfeuerwehrwart Peter Finkbeiner und Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Maik Zinser die Jugendlichen.

Nach dem Staffellauf zum Kugelstoßen

Die Oberschiedsrichter Udo Schäfer (Brigachtal) und Sebastian Waidmann (Karlsruhe) erklärten den Jugendlichen und ihren Betreuern vor dem Start den Ablauf der Veranstaltung. Geprüft wurden die Jugendlichen jeweils in Gruppen von neun Personen in drei feuerwehrtechnischen und zwei sportlichen Prüfungen. Als sechste Wertung gilt das Auftreten der Gruppe. Die Jugendlichen müssen immer geschlossen als Gruppe diszipliniert auftreten und auf die Anweisungen ihres Gruppenführers hören.

Ausdauer müssen die Gruppen beim Staffellauf beweisen. 1500 Meter sind in weniger als 4:10 Minuten zu absolvieren, wobei die individuellen Strecken unter den neun Läufern frei eingeteilt werden können – getreu dem Feuerwehrleitspruch: "Einer für alle und alle für einen." Denn nur dadurch, dass sportlichere Teilnehmer den nicht so laufstarken Jugendlichen ein paar Meter abnehmen, ist die Zeit zu schaffen.

Die zweite sportliche Disziplin ist Kugelstoßen. Durchschnittlich 6,1 Meter mit der Vier-Kilogramm-Kugel muss jeder Jugendliche stoßen, damit die Gruppe diese Teilprüfung besteht. Auch hier zählt nur die Gruppenleistung. Einige Betreuer waren von den sportlichen Leistungen ihrer Schützlinge überrascht. Denn viele Trainingsbestwerte wurden an diesem Tag getoppt.

Löschangriff als Finale

Bei den feuerwehrtechnischen Aufgaben ist die Schnelligkeitsübung wohl die "Zitterdisziplin" schlechthin. Hier zeigt sich, ob die Gruppe perfekt aufeinander abgestimmt ist. Jeder kleine Ausrutscher kostet wertvolle Zeit. Innerhalb von 75 Sekunden muss eine Schlauchleitung, bestehend aus acht C-Rollschläuchen, der Länge nach verlegt werden. Alle Gruppenmitglieder starten von einer Linie und müssen das Ziel überquert haben, bevor die Stoppuhr angehalten wird. Die besondere Schwierigkeit liegt darin, dass der Schlauch auf der gesamten Länge keine Drehung aufweisen darf und flach auf dem Boden liegen muss. Damit die Teilnehmer für die Königsdisziplin wieder zu Kräften kommen, folgt ein Theorieteil, bei dem neben Feuerwehrwissen auch Allgemeinbildung, Politik und Zeitgeschehen abgefragt wird. Beim Finale muss die Gruppe unter der Beobachtung durch fünf Schiedsrichter einen Löschangriff nach Feuerwehrdienstvorschrift aus offenem Gewässer vornehmen.

Die Schiedsrichter haben hierbei einen mehrseitigen Katalog mit Fehlern, die möglichst nicht passieren dürfen. So ist es umso wichtiger, dass jeder Handgriff sitzt und jeder Befehl laut und deutlich gegeben wird.

Die feierliche Übergabe der Leistungsspange wurde wetterbedingt ins Gerätehaus Baiersbronn verlegt, wo die Abnahmeberechtigten den Jungen und Mädchen mitteilten, dass alle teilgenommenen Mannschaften die Prüfung bestanden haben.

Die Gruppenführer erhielten stellvertretend für ihre Gruppe die Anstecknadeln, die sie nun an ihrer Uniform tragen dürfen. Besonders würdigte Kreisbrandmeister Frank Jahraus zehn Jugendliche und erklärte sie zu den Siegern des Tages.

Diese Jugendlichen stellten sich mit ihrer Mannschaft den schwierigen Aufgaben mit der Gewissheit, dass sie die Leistungsspange nicht erreichen werden, da sie das Mindestalter von 15 Jahren noch nicht erreicht haben. Dieser Einsatz wurde mit anhaltendem Applaus gewürdigt.

Kreisjugendwart Peter Finkbeiner dankte Thomas Frietsch und seinem Team von der Jugendfeuerwehr Baiersbronn für die Vorbereitung der Veranstaltung.

Text: Thomas Frietsch
Überarbeitung: Schwarzwälder Bote 04.07.2017

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Antreten der Jugendlichen vor Beginn der Abnahme.
Unter Beobachtung der Schiedsrichter erteilt der Gruppenführer seinem Wassertrupp einen Befehl.
Auch sportliche Disziplinen müssen absolviert werden: Hier der 1500m-Staffellauf.

Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr

24.03.2017 / Eutingen-Göttelfingen - Volles Haus herrschte am vergangenen Freitag in der Korntalhalle in Eutingen Göttelfingen bei der Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt. Kreisjugendfeuerwehrwart Peter Finkbeiner konnte bei seiner Begrüßung feststellen, dass alle 65 Delegierten anwesend waren. Neben den Jugendlichen und Ihren Betreuern könnte Finkbeiner auch einige Kommandanten und Abteiteilungskommanden und weitere hochrangige Funktionsträger sowie Vertreter aus der Politik begrüßen.

Mit 574 Jugendlichen, davon 85 Mädchen, konnte ein leichter Mitgliederzuwachs im Jahr 2016 verzeichnet werden. Wie wichtig die Jugendfeuerwehr für den Nachwuchs der Einsatzabteilungen ist, sieht man auch daran, dass im vergangenen Jahr 32 Jugendliche zu „den Großen“ übernommen werden konnten. Enttäuscht zeigte sich Finkbeiner über die geringe Resonanz beim Aktionstag in Naturbad in Glatten sowie bei der anstehenden Leistungsspange.

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In seinem Tätigkeitsbericht zählte der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raible eine Reihe Termine auf, die er bzw. die Führungsmannschaft zusätzlich zum normalen Feuerwehrdienst betritt. Schwerpunkte im Jahr 2016 waren die beiden Seminare „Tipps und Tricks für die Leistungsspange“ in Waldachtal sowie „Mitglieder werben und binden“ in Baiersbronn. Zu dem letzten Seminar richtete sich Raible direkt an die anwesenden Kommandanten. Oft fallen Jugendlichen beim Wechsel von Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung in ein Loch, das es z. B. mit einem Patenmodell gilt zu füllen.

An die kommunalen Vertreter gerichtet, erinnerte er, dass die Feuerwehr eine Pflichtaufgabe der Gemeinde sei und daher auch Mitgliederwerbung nicht nur von den Feuerwehren, sondern auch von der Gemeindeverwaltung ausgehen muss. Diese könnte z. B. durch einen ermäßigten Eintritt ins örtliche Schwimmbad erfolgen.

Thomas Frietsch stellte anschließend in seiner Funktion als Schriftführer die neu erstellte Homepage vor (kjf-fds.de), die seit Januar online ist. Sie ist Informationsplattform für die Jugendwarte und auch ein zentrales Portal für alle Interessierte an der Jugendfeuerwehr im ganzen Kreis.

Der Fachgebietsleiter Lager und Fahrt, Thomas Dölker, berichtete von dem Aktionstag der Kreisjugendfeuerwehr im Naturfreibad Glatten, zu dem bei freiem Eintritt einiges für die Jungen und Mädchen geboten wurde. Leider waren nur rund 90 Jugendlichen von geplanten 250 da. Das nächste große Event ist 2018 das erste gemeinsame Kreisjugendzeltlager.

Von der Kasse positives zu berichten hatte Sven Grosse, dem von den Kassenprüfern eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt wurde.

Eutingens Bürgermeister Armin Jöche nahm die Entlastung der Kreisjugendfeuerwehr vor, welche einstimmig erteilt wurde.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Maik Zinser freute sich, dass die Arbeit der Kreisjugendfeuerwehr eine positive Einwicklung nimmt. Er legte den Jugendlichen nah ständig dabei zu bleiben, denn die Jugendfeuerwehr ist nicht nur wichtig für den Erhalt der Einsatzabteilungen, sondern bringe auch durchaus positive Auswirkungen für Schule und Ausbildung durch die Vermittlung von Fähigkeiten wie Teamarbeit und technischem Verständnis. „Die Jugendfeuerwehr ist cool, auch wenn es brenzlig wird“, so Zinser.

„Es gibt keine schönere Kameradschaft als die in der Jugendfeuerwehr“, so Enis Savanovic, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart des Kreises Calw. Aus Erfahrung heraus weiß er, dass manche Veranstaltungen Zeit brauchen sich zu etablieren, daher solle sich die Kreisjugendleitung nicht entmutigen lassen, wenn die Resonanz erstmals hinter den Erwartungen ist.

In die gleiche Richtung gingen auch die Grußworte des Kreisbrandmeisters Frank Jahraus. Die Jugendfeuerwehren im Kreis entwickeln sich und man müsse das positive sehen, und nicht enttäuscht sein: Die Kreisjugendfeuerwehr bewegt sich vorwärts!

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Die Jugendwarte im Jugendfeuerwehren im Kreis Freudenstadt in der Talsperre

Kreisjugendfeuerwehr startet ins neue Jahr

27.01.2017 / Reinerzau - Mit dem Startschuss in das Jahr 2017 beginnt für die Kreisjugendfeuerwehr Freudenstadt ein arbeitsintensives Jahr. Mit der diesjährigen Abnahme der Leistungsspange, dem höchsten Abzeichen für Jugendfeuerwehrangehörige, hat man sich viel vorgenommen.

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Daher ließ es sich die Kreisjugendleitung nicht nehmen zum Jahresauftakt die Jugendfeuerwehrwarte der Feuerwehren im Landkreis Freudenstadt zu einer Jahresauftaktveranstaltung einzuladen um die Kameradschaft zu stärken. Auf Initiative des Feuerwehrverbandsvorsitzenden Maik Zinser begann die Veranstaltung mit einer Führung durch die Wasserversorgung „Kleine Kinzig“ in Reinerzau. Nach einer eindrucksvollen Videopräsentation über die Aufgaben und das Einzugsgebiet der Wasserversorgung führte Zinser die Jugendwarte, in seiner Doppelfunktion als Geschäftsführer des Zweckverbands, durch einen unterirdischen Tunnel in den rund 70 Meter hohen Entnahmeturm, der von allen zu Fuß erklommen wurde. Erschöpft oben angekommen erzählte Zinser den Teilnehmern einige Anekdoten rund um die Talsperre, ehe er Sie anschließend in das Maschinenhaus führte, und dort die Aufgabe der Filter und Pumpen erklärte.

Nach diesem sehr interessanten Ausflug folgte der kameradschaftliche Teil mit gutem Essen und einer Kegelpartie im Gasthof Steinwald.

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Unschlagbare Argumente für die Jugendfeuerwehr

Mitgliedergewinnung als Ziel

22.10.2016 / Baiersbronn - Am vergangenen Samstag trafen sich 25 Jugendleiter aus den Jugendfeuerwehren des Landkreises Freudenstadt in Baiersbronn zu einem Seminar mit dem Thema „Mitglieder werben und binden“. Durch das Seminar führte Frau Heike Lücke, die bei der Stadt Böblingen in der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement arbeitet.

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Jeder Teilnehmer musste zu Beginn einmal in sich gehen und für sich die Fragen beantworten: „Warum bin in die Feuerwehr eingetreten?“ und „Mit wie vielen Jahren bin ich in die Feuerwehr gekommen?“. Daraus erarbeiten die Betreuerinnen und Betreuer unschlagbare Argumente für die Jugendfeuerwehr heraus.

Neben den obligatorischen „großen roten Autos“ zeigte sich, dass die Jugendfeuerwehr noch mehr Einzigartiges zu bieten hat. So ist die Mitgliedschaft bei der Jugendfeuerwehr kostenlos und setzt keine besonderen Voraussetzungen an die Interessierten. Es ist beispielsweise nicht nötig besonders sportlich oder musikalisch zu sein. Zudem zeigt sich immer wieder, dass das Engagement in der Jugendfeuerwehr bei der Ausbildungsplatzsuche entscheidende Pluspunkte bringt.

Doch wie um die Mitglieder werben, die im Jugendfeuerwehralter meist schon in anderen Vereinen aktiv sind? In Kleingruppen übten die Seminarteilnehmer Werbegespräche zu führen um Kinder und Eltern von dem Thema Feuerwehr zu überzeugen.

Allen Teilnehmern war klar: Die Jugendfeuerwehr muss dort präsent sein, wo potenzielle Mitglieder sind. So könnten Übungen beispielsweise gezielt in Neubaugebieten stattfinden. Auch Schulen und soziale Medien können zur Mitgliedergewinnung herangezogen werden.

In dem Seminar ging es jedoch nicht nur um die Gewinnung neuer Mitglieder, sondern auch um die Bindung bereits vorhandener Mitglieder.

So fallen manche Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren in ein Motivationstief. Der Übergang in die Einsatzabteilung schreckt zudem viele Jugendliche ab. Auch veränderte gesellschaftliche Bedingungen, wie beispielsweise die Einführung von G8, sorgen immer wieder für Austritte aus der Jugendfeuerwehr. Wie kann aktiv dagegen angehen? In Kleingruppen wurden Lösungen für diese Probleme ausgearbeitet und präsentiert.

In der abschließenden Feedbackrunde gaben die Teilnehmer durchweg ein positives Echo der Veranstaltung. Gerade durch den Austausch so vieler Betreuer unterschiedlicher Wehren konnten neue Ideen, nicht nur für die Mitgliederwerbung, sondern auch für die Probengestaltung ausgetauscht werden.

Bevor Jugendleiter sich auf den Heimweg machten, dankte der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raible Frau Lück für das gelungene Seminar mit einem Blumenstrauß, sowie der Jugendfeuerwehr Baiersbronn für die Bewirtung und Organisation.

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Kreisjugendwart Peter Finkbeiner (l.) und Referent Udo Schäfer (r.)

Jugendleiter bilden sich fort

27.02.2016 / Waldachtal - Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist die höchste Auszeichnung, die ein Angehöriger einer Jugendfeuerwehr erreichen kann. Bevor sich ein Jugendlicher diese Spange an seine Uniform anstecken darf, muss er gemeinsam in der Gruppe einem Team aus Schiedsrichtern sein Können unter Beweis stellen.

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Schon seit einigen Jahren fand im Landkreis Freudenstadt keine Abnahme der Leistungsspange mehr statt. Einzelne Jugendfeuerwehren aus dem Kreisgebiet, welche sie erwerben wollten, mussten teilweise lange Fahrstrecken auf sich nehmen. Dies war Grund genug für die Kreisjugendleitung das Projekt „Abnahme der Leistungsspange im Kreis Freudenstadt“ in die Wege zu leiten. Als erster Baustein fand am Samstag, den 27. Februar im Gerätehaus Waldachtal ein ganztägiges Seminar mit dem Titel: „Tipps und Tricks für die Leistungsspange“ für die interessierten Jugendbetreuer statt.

Dass der Wunsch für eine eigene Abnahme im Kreis groß ist sah man daran, dass 22 Teilnehmer aus fast allen Jugendfeuerwehren das Seminarangebot angenommen haben. Der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raible begrüßte den Referenten Udo Schäfer von der Feuerwehr Brigachtal, seins Zeichens Fachgebietsleiter Wettbewerbe im Schwarzwald-Baar-Kreis und einer von 24 Abnahmeberechtigten für die Leistungsspange in Baden-Württemberg.

Ebenfalls begrüßte Kreisbrandmeister Frank Jahraus den Referenten sowie die Teilnehmer. Er betonte, dass die Leistungsspange ein wesentlicher Beitrag für die Ausbildung in der Feuerwehr sei. Er dankte zudem den Jugendbetreuern für ihre Bereitschaft die Doppelbelastung Jugendarbeit und Einsatzdienst auf sich zu nehmen.

In einem theoretischen Teil erläuterte Schäfer die Ziele, die mit der Leistungsspange verfolgt werden: Persönliche Haltung, geschlossenes Auftreten, Schnelligkeit und Ausdauer, Körpergewandtheit sowie feuerwehrtechnisches Wissen und Können. Diese Ziele sollen an dem Wettbewerb durch einzelne Disziplinen als Gemeinschaftsleistung in der Gruppe von den Jugendlichen erreicht werden.

Neben einem klassischen Löschangriff müssen sich die Wettbewerbsteilnehmer den Disziplinen Schlauchstafette, 1500m-Staffellauf, Kugelstoßen und Fragenbeantwortung stellen. Wobei bei allen Teilbereichen gilt: Der Stärkere hilf dem Schwächeren.

Neben dem Ablauf der einzelnen Wettbewerbsteile erklärte Schäfer den Betreuern worauf sie in Ihrer Vorbereitungsarbeit achten müssen, damit die Gruppe die Leistungsspange besteht. Auch praktische Tipps hatte der Referent für Jugendbetreuer parat, welche auch ausgiebig mit den entsprechenden Gerätschaften ausprobiert wurden.

Am Ende des Seminars dankte die Kreisjugendleitung Schäfer für den kurzweiligen Einblick rund um das Thema Leistungsspange. Erklärtes Ziel ist es die Abnahme der Leistungsspange, mit dem nun vorhandenen Wissen, im Jahr 2017 im Landkreis durchzuführen.
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Mitgliederzuwachs bei der Jugendfeuerwehr

18.03.2016 / Schopfloch - Erfreuliches hatte der Kreisjugendfeuerwehrwart Peter Finkbeiner bei der diesjährigen Delegiertenversammlung am vergangenen Freitag in Schopfloch zu berichten. Vor einem Jahr war er gemeinsam mit seinen Stellvertretern Dirk Raible und Elmar Macht von den Jugendlichen gewählt worden. Innerhalb dieses Jahres nahm die Anzahl der Jugendlichen im Feuerwehrdienst um 34 zu, so dass momentan 567 Mädchen und Jungen im Kreis Freudenstadt in der Jugendfeuerwehr aktiv sind.

Neben den 56 Delegierten aus allen Jugendgruppen des Kreises konnte Finkbeiner unter anderem den Kreisfeuerwehrverbandvorsitzenden Maik Zinser, Kreisbrandmeister Frank Jahraus, den Ehrenverbandvorsitzenden Siegfried Beilharz sowie Hausherr Bürgermeister Klaas Klaassen begrüßen. Letzterer überbrachte die Grußworte alle Bürgermeister und des Landrates an die Jugendlichen. Die rund 150 Betreuer im Kreis leisten einen wichtigen Beitrag für die Nachwuchsgewinnung der Organisation, der die Bevölkerung - laut einer Umfrage - das größte Vertrauen entgegenbringt.

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Neben den 56 Delegierten aus allen Jugendgruppen des Kreises konnte Finkbeiner unter anderem den Kreisfeuerwehrverbandvorsitzenden Maik Zinser, Kreisbrandmeister Frank Jahraus, den Ehrenverbandvorsitzenden Siegfried Beilharz sowie Hausherr Bürgermeister Klaas Klaassen begrüßen. Letzterer überbrachte die Grußworte alle Bürgermeister und des Landrates an die Jugendlichen. Die rund 150 Betreuer im Kreis leisten einen wichtigen Beitrag für die Nachwuchsgewinnung der Organisation, der die Bevölkerung - laut einer Umfrage - das größte Vertrauen entgegenbringt.

Thomas Dölker brachte den Bericht des Schriftführers und des Fachgebietsleiters Lager und Fahrt dar. Je vier Jugendwartdienstbesprechungen und Ausschusssitzungen fanden im letzten Jahr statt in denen die Weichen für die Jugendarbeit gestellt wurden. Die größte Aktion im Kreis des Jahres 2015 war die Sternwanderung in Schapbach, an der rund 150 Jugendliche mit ihren Betreuern teilnahmen. Hier galt es entlang einer rund fünf Kilometer langen Wegstrecke verschiedene Aufgaben zu lösen.

Der stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raible legte in seinem Tätigkeitsbericht die Ziele der Kreisjugendleitung des vergangenen Jahres dar. Hauptaugenmerk war hierbei die verstärkte Präsenz der Kreisjugendführung bei den Jugendfeuerwehren vor Ort. Dies wurde auch durch verschiedene Besuche bei diversen Übungen und Veranstaltungen erreicht. Aber auch digital stehe man mit Rat und Tat den Jugendwarten in den Wehren zur Seite. Raible unterlegte dies auch mit Zahlen. Alleine im vergangen Jahr gingen nahezu 700 E-Mails bei der Jugendleitung ein, die auch beantwortet werden mussten.

Nach dem Kassenbericht von Sven Grosse nahm der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Maik Zinser die Entlastung der Kreisjugendleitung vor. Diese wurde von den jugendlichen Delegierten einstimmig erteilt.

Für den bisherigen Schriftführer Julian Lauser musste außerordentlich ein Nachfolger gewählt werden, da er aus beruflichen Gründen nicht mehr sein Amt ausführen kann. Thomas Frietsch von der Feuerwehr Baiersbronn erklärte sich bereit dies zu tun und wurde einstimmig gewählt.

Zinser dankte anschließend allen Jugendlichen, die sich zu den Idealen der Feuerwehr bekennen. Anhand der Zahlen kann man auch sehen, dass die Jugendfeuerwehr, trotz aller anderen Angebote, weiterhin beliebt ist. Dies sei zunehmend auch bei den Mädchen der Fall, die derzeit 72 Mitglieder stellen. Die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr als Nachwuchsgewinner für die Einsatzabteilungen hob Zinser besonders hervor. Nur selten finden Quereinsteiger den Weg zur Feuerwehr. Alleine 2015 konnten die Jugendfeuerwehren 34 Mitglieder an die Einsatzabteilungen übergeben.

Zum Schluss seiner Grußworte machte der Vorsitzende Werbung für den Feuerwehr-Duathlon in Nussloch und den Kreisaktionstag in Baiersbronn, bei denen auch für die Jugendfeuerwehren sportliche Angebote bereitstehen.

Kreisbrandmeister Frank Jahraus dankte insbesondere den Jugendleitern, dass Sie die Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen sowie die zusätzliche Arbeit auf sich nehmen. Aus feuerwehrtechnischer Sicht liege ihm besonders die Abnahme der Leistungsspange am Herzen und wünscht sich, dass diese sich im Kreis etablierten wird. Jahraus betonte abschließend, dass die Jugendfeuerwehr nicht nur reine Nachwuchsgewinnung ist, sondern vielen Jugendlichen heutzutage einen sozialen Rahmen bietet.

Die Versammlung schloss mit einer kurzweiligen Multimediapräsentation über das vergangene Jahr und gab einen Ausblick auf die kommenden Aktionen, allen voran ein Aktionstag im Naturbad Glatten am 16. Juli sowie das geplante Kreisjugendzeltlager mit Abnahme der Leistungsspange im Jahr 2017.

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